Urlaub daheim

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Urlaub daheim

Wow, ich habe heute mal ein richtig hartes Thema. Urlaub daheim. Darüber redet keiner. Zumindest war das in meiner Kindheit so. Nach den sechs Wochen Sommerferien sprachen alle über den Urlaub in Italien oder Spanien oder wo auch immer. Aber niemand sprach darüber, wie die Ferien zu Hause waren. Und auch damals war ja niemand sechs Wochen weg. Das waren halt mal zwei Wochen – von sechs…

Und was war die anderen vier Wochen los? Freibad satt, natürlich. Tage an denen man spät aufstand und dann den ganzen Tag auf einer Decke im Freibad verbrachte und Freunde traf. Aber auch Ausflüge mit den Eltern.

Und als Erwachsene? Da hatte ich maximal drei Wochen Urlaub – und auch die habe ich eigentlich nie komplett auf Reisen verbracht. Freibad ist aber nicht mehr so meins, ich sage nur „Sonnenbrand“. Dafür habe ich gelernt, was neben Freibad toll ist am Sommerurlaub daheim: Man kann wahnsinnig viel erleben, was man sonst oft nicht schafft, weil man „geschafft“ ist.

Da ich eher ein aktiver Mensch bin, sind das bei mir lange Wanderungen, Radtouren, in den Kletterwald gehen – oder auch mal Städtetouren im Umfeld. Oder eine kleine Bootstour auf dem Rhein oder der Mosel. Mit einem kühlen Getränk auf dem Balkon (im Schatten) sitzen und lesen oder einfach rumgammeln. Und, ich sag es ganz offen: Grillen. Gemütliches Grillen, mit allem, was einem so einfällt, ist einfach für mich das Größte.

Viele Grüße

Diana Hamsch

 

PS: Ich könnte auch noch ein Rezept liefern fürs Grillen: Dianas „Chimichurri“:

Zutaten:

Ein halbes Bund Koriander (Petersilie ist auch ok)
Eine Chili (Schärfe nach Geschmack)
1-2 Zehen Knoblauch (nach Geschmack)
1-2 Frühlingszwiebeln, geputzt, alternativ eine Zwiebel
ca. 10 Cocktailtomaten
Salz und Pfeffer nach Geschmack
Olivenöl nach Geschmack

 

Zubereitung:

Koriander, Knoblauch und Chili fein hacken. Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden, Cocktailtomaten in sehr kleine Stücke schneiden (alternativ kann man alles auch im Mixer durchmixen, bis es klein, aber noch stückig ist). Alles gut vermischen und mit etwas Olivenöl (so viel, dass es flüssig ist, aber noch nicht die Konsistenz einer Suppe hat) verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Bei mir ist das Chimichurri eher scharf und ich verwende es für Fleisch, Kartoffeln und Grillgemüse. Wenn ich es milder mache, ist es auch super lecker zu Spargel. Toll ist es auch auf Brot. Finde es einfach frischer als die normalen Würzsaucen. Natürlich kann man auch noch Zitronenschale oder Zitronensaft, Limette, Paprika, Thymian, Oregano dazu mischen.