Vorsätze fürs neue Jahr: Ja oder Nein?

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Vorsätze fürs neue Jahr: Ja oder Nein?

Früher habe ich mir jedes Jahr im Dezember überlegt, was ich im neuen Jahr an meinem Leben ändern möchte. Eigentlich waren das immer so Dinge, wie „gesünder ernähren“, „Mehr Sport“ oder ähnliches. Oft bin ich dann motiviert ins Jahr gestartet, aber die guten Vorsätze waren dann auch irgendwie schnell vergessen. Es ist ja auch gar nicht so einfach motiviert dabei zu bleiben, wenn man auf Süßes verzichten soll, oder hoch vom Sofa und ab ins Fitnessstudio.

Vor ein paar Jahren habe ich mich dann gefragt, ob ich mir das überhaupt weiter antun möchte. Es ist ja auch frustrierend, wenn man sich irgendwann daran erinnert, was man eigentlich erreichen wollte – und es nicht geschafft hat.

Trotzdem bin ich bei der Sache mit den guten Vorsätzen geblieben. Aber die Vorsätze habe ich geändert. Früher hatte ich Vorsätze, die anstrengend waren, die mich näher an ein Ideal bringen sollten. Es sollte „kein Spaziergang“ sein.

Heute überlege ich mir: Was ist in meinem Leben zu kurz gekommen? Vielleicht bin ich in letzter Zeit zu wenig draußen, oder ich hatte schon lange keine richtige Zeit für meine Freunde, oder oder oder.

Dann überlege ich mir, was ich davon ändern möchte. Was ich mir für mich in meinem neuen Jahr wünsche. Und das nehme ich mir dann als Vorsatz. Die Vorsätze sollen mir mein Leben nachhaltig schöner machen. Und das könnten dann Vorsätze sein wie „ ich gehe mindestens einmal pro Woche für mindestens 30 Minuten raus in die Natur“ oder „jeden Monat besuche ich mindestens eine Freundin/ einen Freund“.

Seit ich diese Art der guten Vorsätze habe, erreiche ich sie tatsächlich meistens. Und: Es geht mir besser, weil ich mich auf positive Art dazu bringe, nicht stehen zu bleiben, sondern immer wieder was zu ändern.

In diesem Sinne:

Euch ein gesundes, glückliches und erfolgreiches 2020

Eure
Diana Hamsch